Arten von Kontaktlinsen

Von harten und weichen Linsen

Kontaktlinsen sind nicht gleich Kontaktlinsen. Es gibt gleich mehrere grundsätzliche Unterschiede. So sind etwa Kontaktlinsen auf dem Markt, die ausschließlich für den einmaligen Gebrauch bestimmt sind, andere dagegen sind für den Dauergebrauch konzipiert. Während die Einmallinsen nach Gebrauch einfach weggeworfen werden, müssen die Dauerlinsen regelmäßig gereinigt und gepflegt werden.

Der Vorteil der Einmallinsen liegt nicht nur darin, dass sie keinerlei Pflege bedürfen. Sie sind auch die ideale Linse für alle, die im Alltag überwiegend Brille tragen, zu besonderen Gelegenheiten aber ohne Brille auskommen möchten. Solch „besondere Gelegenheiten“ können etwa große Einladungen sein, zu denen besonders festliche Kleidung getragen wird. Dann wird eine Brille, sei sie auch noch so schön, oft als störend empfunden. Aber auch bei sportlichen Aktivitäten setzen Brillenträger ihre Augengläser gern einmal ab. Besonders beim Schwimmen, aber auch bei allen Ballsportarten stört eine Brille sehr. Falls nach dem Training die Sauna besucht wird, ist eine Einmallinse auch der Brille vorzuziehen, da diese sofort beschlägt.

Bei den Dauerlinsen wird nach harten und weichen Kontaktlinsen unterschieden. Weiche Linsen gelten allgemein als etwas verträglicher. Sie bestehen aus einem Material, das an Gel erinnert. Früher einmal wurde ihnen nachgesagt, dass sie nicht genug Sauerstoff ans Auge ließen und sich auf der Oberfläche leicht festsaugen können. Beides ist bei den weichen Kontaktlinsen der neuesten Generation nicht mehr der Fall.

Harte Kontaktlinsen lassen von Haus aus mehr Sauerstoff durch und saugen sich nie fest. Zudem können sie, verglichen mit den weichen Linsen, stärkere Sehschwächen ausgleichen. Bei ihnen ist allerdings die Gefahr größer, dass die Linse unbemerkt herausfällt. Zudem muss einfach gesagt werde, dass die Eingewöhnungsphase etwas länger dauert und auch etwas unangenehmer ist. Neue Kontaktlinsenträger berichten immer wieder, dass harten Linsen sich zunächst so anfühlen, als würden sie das Auge kratzen.